=> Startseite => div. Anmerkungen +++ Datum Operationsfehler: 13.03.2002 +++


Zum PROZESSZIEL!


Abschliessende Anmerkungen ... zur Verantwortung

Fehler passieren - wir sind uns dessen bewusst. Es soll aber im Anschluss alles getan werden, um die Schädigung so gering wie möglich zu halten bzw. alles daran gesetzt werden, eine optimale Rehabilitation zu gewährleisten. Dazu gehören vor allem eine ehestmögliche umfassende Aufklärung der Angehörigen und Besprechung der Perspektiven, um mit der neuen Situation besser umgehen bzw. sich besser darauf einstellen zu können. Gespräche, die Ehrlichkeit und Mut erfordern, Eigenschaften, die in solchen Situationen leider nicht immer anzutreffen sind. Prim. Hertz hat sich dieser Verantwortung entzogen und somit die Schädigung von Phillip eingeleitet, die noch heute anhält!

Die Prozessdauer kann - diesen Fall betreffend - auch hinsichtlich der Eindeutigkeit der Schuldfrage durchaus innerhalb von 5 Jahren zu ihrem Ende finden (unabhängig davon, wie dieses dann aussehen mag). Das "Hinauszögern" der Prozessdauer gereicht nur dem Versicherungsträger AUVA und auch den Anwälten zum Vorteil - definitiv nicht dem Geschädigten! Grundsätzlich sind für Prozesse solcher Art Überlegungen über sinnvolle Änderungen (Obergrenze Prozessdauer etc.) längst überfällig.

Festgehalten werden muss hier, dass dieser langwierige Prozess viel Zeitaufwand und Mühen erfordert - Zeit, die dann oftmals für die Pflege und Zuwendung Phillips fehlt. Zudem fällt er auch um notwendige (und oft kostspielige) Therapien, die er in den ersten Jahren so dringend nötig hatte bzw. noch hat, aber aufgrund des Verfahrens nicht zu realisieren sind. Somit schmälert man bewusst die Erfolgschancen seiner Rehabilitation.

Für den verantwortlichen Operateur Prim. Hertz bzw. den Versicherungsträger AUVA aber scheinbar kein Problem. Wir möchten hier noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass durch das Verhalten der AUVA der Rehabilitationsprozess von Phillip erheblich gestört wurde und wird. Die Schädigung wurde von Prim. Harald Hertz mit seinem Operationsfehler eingeleitet, von der AUVA zuerst negiert und - nach dem Zwischenurteil - durch einen zähen Prozessverlauf bis heute weiterhin betrieben. Unwiederbringliche Zeit, die um so vieles sinnvoller genutzt hätte werden können - nämlich für Phillip.